Rückreise-Chaos am Gotthard: 20 Kilometer Stau nach Ostern

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Die Rückreisewelle aus dem Süden hat die Schweiz fest im Griff. Am Gotthard-Südportal im Tessin brauchten Autofahrer am Ostermontag extrem viel Geduld: Der Stau erreichte eine Rekordlänge von 20 Kilometern.

AIROLO – Das Ende der Osterfeiertage bedeutet für viele Reisende traditionell eines: Stillstand vor dem Gotthard-Tunnel. Nach den sonnigen Tagen im Tessin und Italien setzte am Montagnachmittag der grosse Rückreiseverkehr in Richtung Norden ein.

Wartezeit von über drei Stunden

Zwischen Biasca und Airolo auf der Autobahn A2 staute sich der Verkehr auf einer Länge von bis zu 20 Kilometern. Für die Autofahrer bedeutete dies eine zusätzliche Wartezeit von etwa drei Stunden und 20 Minuten. Laut dem Verkehrsdienst Viasuisse handelte es sich um eines der höchsten Verkehrsaufkommen der letzten Jahre am Ostermontag.

Ausweichrouten ebenfalls überlastet

Die Polizei und der Touring Club Schweiz (TCS) empfahlen Reisenden, nach Möglichkeit auf die San-Bernardino-Route (A13) auszuweichen. Doch auch dort blieb die Lage angespannt; durch das hohe Verkehrsaufkommen kam es auch auf der A13 zu erheblichen Verzögerungen und zähflüssigem Verkehr.

Geduldsprobe für Urlauber

Während die SBB (Schweizerische Bundesbahnen) Extrazüge einsetzten, um den Ansturm auf der Schiene zu bewältigen, blieb die Lage auf der Strasse prekär. Experten rechnen damit, dass sich der Verkehr erst in den späten Nachtstunden vollständig normalisieren wird