Ein schrecklicher Vorfall in der kleinen Gemeinde Kerzers im Kanton Freiburg hat die gesamte Schweiz tief erschüttert. Ein Postauto-Linienbus geriet am frühen Abend mitten im Ortszentrum in Vollbrand. Die Kantonspolizei und die zuständige Staatsanwaltschaft haben umgehend umfassende Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Hintergründe dieser beispiellosen Tragödie aufzuklären.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Behörden handelte es sich bei dem Feuer weder um einen technischen Defekt noch um einen terroristischen Anschlag, sondern um eine vorsätzliche Tat. Ein 65-jähriger Schweizer, der laut Ermittlern an psychischen Problemen litt, soll sich im hinteren Teil des fahrenden Fahrzeugs mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und selbst entzündet haben. Das Feuer breitete sich innerhalb von Sekunden im gesamten Bus aus. Da der Brand während der Fahrt ausbrach, konnten sich die automatischen Türen erst öffnen, nachdem das Fahrzeug vollständig zum Stillstand gekommen war.
Die Opferbilanz dieser Katastrophe ist verheerend: Sechs Menschen verloren in den meterhohen Flammen ihr Leben. Unter den Todesopfern befinden sich der mutmaßliche Täter, der 63-jährige Busfahrer sowie vier weitere Passagiere. Darüber hinaus konnten sich einige Fahrgäste retten, erlitten jedoch zum Teil schwere Verletzungen. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungssanitätern und Helikoptern war rasch vor Ort, stand jedoch vor einem lichterloh brennenden Fahrzeug, von dem letztlich nur noch das Metallgerippe übrig blieb.
Die Ermittler konzentrieren sich nun auf die forensische Auswertung der Spuren, die detaillierte Befragung der überlebenden Augenzeugen sowie die Analyse des psychologischen Hintergrunds des mutmaßlichen Täters. Für die Angehörigen, Überlebenden und Zeugen, die unter Schock stehen, wurde umgehend ein großes Care-Team eingerichtet, das psychologische Unterstützung leistet. Während die Aufräum- und Ermittlungsarbeiten andauern, herrscht in der gesamten Region und darüber hinaus große Trauer über dieses unfassbare Ereignis


